Geschichte

Blicken wir zurück ins Jahr 1973: damals gab es eine Abteilung Binningen-Oberwil, welche dem Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen angehörte. Die Abteilung besteht aus 106 Pfadi und Bienli und aus 25 Leiterinnen (aller Stufen). Sie setzt sich zusammen aus 2 Bienlivölkern und aus zwei Pfaditrupps: den Stärn- und Sunnebluemebienli Binningen, den Lättewaldbienli Oberwil, dem St. Margarethentrupp Binningen und dem Schnäggetrupp Oberwil. Die Mitgliederzahlen der Abteilung nehmen stark zu – vor allem mit Kindern aus den Dörfern Oberwil, Therwil und Ettingen. So wird der Wunsch nach einer eigenen Abteilung laut.

Im Juni 74 ist es dann soweit und die Abteilung Oberwil wird gegründet. Der Vorstand des Bundes Schweizerischer Pfadfinderinnen stimmt an seiner Sitzung vom 15. Juli der Neugründung zu. Ab Herbst 1974 sieht es in der Abteilung der Pfadfinderinnen Oberwil folgendermassen aus: es gibt immer noch die Lättewald-Bienli, die Pfadi wird auf zwei Trupps mit je einem Fähnli aufgeteilt: den Bruderholztrupp und den Chuchilochtrupp.

Bereits im Oktober 1974 besteht die Abteilung aus 119 Mitgliedern: 36 Bienli und 4 Leiterinnen, 65 Pfadi und 14 Leiterinnen. Alle sind begeistert mit dabei und die Kommunikation klappt wunderbar. Einzig das Problem der Lokalitäten und Räumlichkeiten ist noch ganz und gar nicht gelöst. In der Gemeinde steht nichts leer für eine Nutzung durch uns, und so stellen Eltern ihre Keller, Stuben und Küchen zur Verfügung. Das erste „Nutzungsrecht“ erhalten wir von der röm. Kath. Kirche: zwei Luftschutzkeller dürfen von uns genutzt werden, später folgt die ref. Kirchgemeinde und stellt den Bienli Räume zur Verfügung.

Im Dezember 75 meldet sich die Gemeinde Oberwil , und im Verlaufe des Jahres 1976 erhalten wir das Recht, im Schulhaus Hüslimatt einen Luftschutzraum als unser Lokal einzurichten. Endlich haben wir ein eigenes Zuhause – allerdings sind die Vorstellungen der Pfadi und jene des damaligen Abwartes resp. der Gemeinde nicht immer deckungsgleich!

1984 feierten wir unser 10 jähriges Bestehen. Zusammen mit den Wildensteinern organisieren wir für 1985 ein Auslandlager in England. Und so kam es dann, dass 1985 die Oberwiler Pfadfinder und Pfadfinderinnen nach England fuhren, und 1986 die Engländer und Engländerinnen dann uns besuchten. Jeweils eine Woche Lager und eine Woche Gastfamilie. Eine tolle Erfahrung für alle!

Am 20. Mai 1987 löst sich der Kantonalverband beider Basel des BSP auf, und der Kantonalverband beider Basel des SPB ebenfalls, um neu den fusionierten Betrieb als Kantonalverband der Pfadfinderinnen und Pfadfinder beider Basel aufzunehmen. Daraus ergibt sich direkt für unsere Abteilung keine Änderung; aber auf kantonaler Ebene wurde fusioniert.

Ende 1987 müssen die Schutzräume der Gemeinde wieder geräumt werden, da Sie im Rahmen eines neuen Zivilschutzkonzeptes im Katastrophenfall per sofort bezugsbereit sein müssen. Wieder stehen wir auf der Strasse – dürfen unser Material aber im Keller des katholischen Pfarreiheims lagern. Seit dem Bau des neuen Pfarreiheims in Oberwil dürfen wir zusammen mit den Bubenpfadi Wildenstein die Jugendräume nutzen; allerdings gibt es am Samstag jeweils ein regelrechtes Gedränge. Natürlich machen wir uns wieder auf die Suche nach einer neuen eigenen Bleibe und gründen dafür ein neues Elternkomitee, das uns bei diesem Vorgehen unterstützen soll. Verschiedene Projekte werden diskutiert und wieder verworfen, bis sich im Herbst 1988 eine Lösung abzeichnet: die Mechanische Ziegelei stellt uns ihre Räume in der kleinen Liegenschaft neben dem Restaurant an der Hohen Strasse zur Verfügung. Also legen wir los, suchen einen Architekten, der uns Pläne für die Erschliessung des Dachstockes fertig macht, und machen uns auf die Suche nach Sponsoren. Mit viel Finanzaktionen, Eigenarbeit und dem Einsatz verschiedener Handwerker entsteht 1989 langsam aber sicher unser Pfadiheim. Am 15. September 1990 ist es soweit: Tag der offenen Tür im neuen Pfadiheim der Maitlipfadi Oberwil (irgendwann im 1988/89 löst der Name Maitlipfadi Oberwil die etwas altertümliche Bezeichnung Pfadfinderinnenabteilung Oberwil ab).

Im Jahre 1991/92 bekommt der Trupp Chuchiloch „Existenz“-Probleme (Leitermangel und nur noch wenige Pfadis) und man beschliesst, die beiden Trupps zusammenzulegen. Fortan gibt es nur noch einen Trupp, nämlich Schnäggebärg. So um 1999 schleicht sich erneut eine Namensänderung ein – es entsteht die Pfadi Schnäggebärg.

Im Jahre 2000 gibt es eine Veränderung in Bezug auf unsere Bezirkszugehörigkeit: Der Bezirk Unteres Baselbiet, zu dem wir seit unserer Gründung gehören, wird aufgelöst, und neu sind wir nun Mitglied des Bezirks Johanniter.

2004 wird die Pfadi Schnäggebärg 30 Jahre alt und zusammen mit der Pfadi Wildenstein, die im gleichen Jahr bereits 50 Jahre auf dem Buckel hat, wird dieses Jubiläum gefeiert. Das ganze Jahr über finden verscheidene Anlässe statt mit einem zweitägigen Fest inklusive Konzert und Bühnenshow als Höhepunkt.
Im gleichen Jahr wird leider unser Pfadiheim bei der Ziegelei abgerissen. Nach einer Übergangslösung im Ziegeleifabrikgebäude können wir 2006 wieder eine längerfristige Bleibe beziehen. Die Gemeinde Oberwil stellt uns grosszügigerweise einen unbenützten Raum im Kindergarten Kerngarten zur Verfügung. Am 18.2.06 wird dieser mit einer kleinen Feier mit Pfadis und Eltern eingeweiht.

2005 gibt es wieder einmal ein gemeinsames SoLa mit der Pfadi Wildenstein. Etwa 60 Pfadis verbringen zwei tolle Wochen in Cama (Misox, GR) und unterstützen Asterix und Obelix beim Retten ihres gallischen Dorfes…

Im Jahr 2008 nahmen die Pfadis am Bundeslager „contura 08“ teil. Zusammen mit 25 000 anderen Pfadis verbrachten wir zwei unvergessliche Wochen in der Linthebende im Unterlager „Hot Spot“.

2011 gab es ein gemeinsames Pfingstlager vom der Pfadistufe mit der Pfadi Wildenstein zum Thema Wikinger im Jura.

Im Sommer 2013 fand das erste Kantonslager der Pfadi Region Basel statt. Alle 42 Abteilungen und einige Gastabteilungen gingen zusammen für zwei Wochen bei Sursee in ein Lager. Natürlich waren auch wir teil der 2500 Teilnehmer.
Chronologische Reihenfolge der Abteilungsleiterinnen

2017-2018 Chilli & Patch

2016-2107 Chilli

2013- 2015 Happy, Sushi & Summ

2011- 2013 Mango, Sushi & Summ

2008 – 2011 Pritt & Kolibri

2006 – 2008 Pitri & Squirl

2002 – 2005 Komet

1998 – 2001 Sirius

1992 – 1997 Filou & Strena

1986 – 1992 Bäschti

1983 – 1986 Snoopy

1981 – 1983 Silence

1980 – 1981 Strolch

1978 – 1979 Tip-Top

1974 – 1977 Omega